Kurzfacts

Bitcoin sind mittlerweile für fast jeden ein Begriff und die der digitalen Währung zugrundeliegende Technologie – die Blockchain – erfreut sich ebenfalls immer größer werdendem Interesse. Nicht nur digitale Währungen sind mit dieser Technologie möglich, unter anderem lassen sich 3D Druck-Modelle urheberrechtlich schützen und Verwaltungsprozesse eines ganzen Landes darauf abbilden. Auf unserer Konferenz „Blockchain@HTW“ präsentieren Unternehmen und Studierende der HTW spannende Anwendungsmöglichkeiten und diskutieren gemeinsam mit den Teilnehmern den Einfluss auf Ausbildung und Arbeitsleben.

Veranstaltungsort

Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin
Gebäude H, Raum H001

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos, wenn Sie sich zuvor über das Rückmeldeformular angemeldet haben.

Datum

04. August 2017
Einlass ab 09.30 Uhr
Vorträge bis 15.00 Uhr

(c) HTW Berlin-Matthew Schoenfelder

Studentische Projekte

Lernen Sie die spannenden Projekte unserer Studenten kennen. Sie haben sich im aktuellen Semester mit den folgenden blockchainspezifischen Themen befasst:

Unternehmensbefragung "Stand und Einsatz der Blockchain im Unternehmen"

M&A-Prozesse per Blockchain

Können digitale Währungen als Leitwährungen fungieren?

Zeugnisverifikation über die Bitcoin-Blockchain

(c) HTW Berlin-Matthew Schoenfelder

Vorträge

Katarina Adam, Professorin an der HTW Berlin, wird direkt zu Beginn der Veranstaltung auch die Gäste ins Boot holen, die sich bisher noch nicht mit der Blockchaintechnologie auseinandergesetzt haben. In Ihrem Kurzvortrag „Was ist die Blockchain?“ erklärt sie kurz und knackig die dahinter verborgenen Grundprinzipien.

Marcella Atzori von Ifin Sistemi zeigt auf, wie zukünftig ganze Länder ihre Verwaltungsprozesse über die Blockchain abwickeln. Sie und ihr Team arbeiten zurzeit unter dem Namen „Trusted Chain“ an einer Blockchain, auf der die gesamten Verwaltungsprozesse Italiens abgewickelt werden sollen.

Moritz Indenhuck von der Rechtsanwaltskanzlei Lindenpartner spricht über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Kryptowährungen und Smart Contracts und was notwendig sein wird, damit sie Einzug in unseren Alltag halten können.

Frank Bolten von Chainstep arbeiten aktuell unter anderem an der Frage: „Wie können 3D Druck Dateien uhreberrechtlich geschützt werden?“ Auch hier kann die Blockchain Anwendung finden!

Programm

10:00 Uhr Begrüßung durch Prof. Klaus Semlinger
10:15 Uhr „Was ist die Blockchain?“ Prof. Katarina Adam
10:30 Uhr Blockchaintechnologie in der Verwaltung, Marcella Atzori
11:00  Uhr Rechtliche Rahmenbedingungen von Smart Contracts, Moritz Indenhuck
11:30 Uhr Vorstellung der Studentischen Projekte
12:00 Uhr Lunch
13:00 Uhr Startup Pitch
13:30 Uhr Blockchain für gesicherten 3D-Druck, Frank Bolten
14:00 Uhr JOLOCOM - digitale Identität, Joachim Lohkamp
14:30 Uhr Paneldiskussion
15:15 Uhr Abschlussworte und Bekanntgabe des Pitchgewinners
Hinweis: Dieser Programmablauf soll eine erste Orientierung geben. Änderungen sind vorbehalten.

RednerInnen

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Im Fokus ihrer Forschung- und Lehrtätigkeit steht die Blockchain Technology mit den Anwendungsmöglichkeiten in der realen Welt. Das Faszinierende hieran ist für Katarina Adam die Verknüpfung von Technik und Ökonomie beim Übertrag auf die reale Welt.

Marcella Atzori ist eine der führenden Forscherin und Beraterin, unter den internationalen Top-Experten für Blockchain-Governance und GovTech-Anwendungen. Dr. Atzori ist ein ständiger Blockchain-Berater für Ifin Sistemi, das führende italienische Unternehmen im Bereich der Trusted-Services für öffentliche Verwaltung und Banken. Sie ist außerdem die Internationale Koordinatorin von TrustedChain ®, ein Spin-off ihrer wissenschaftlichen Forschung. TrustedChain® ist die erste Blockchain von European Trust Service Providern, die für hochsensible Dienstleistungen wie PA und E-Government, Banking, E-Health, Industrie, in Partnerschaft mit Monax Industries entwickelt wurde.

"Blockchain-Technologie dürfte die Art und Weise, wie wir Geschäfte betreiben, uns organisieren und interagieren, grundlegend verändern. Der Nutzer kann Herr seiner Daten sein, programmiertes Vertrauen ist möglich und Blockchain bietet enorme Verbesserungen bezüglich der Sicherheit - um nur einige der bahnbrechenden Blockchain-Potentiale zu nennen. Wir möchten uns mit CHAINSTEP einbringen, Blockchain in die Realwirtschaft zu bringen."

Moritz Indenhuck berät Mandanten zu Fragestellungen des Datenschutzes, der IT-rechtlichen Vertragsgestaltung und des Medienrechts. Einen Schwerpunkt seiner Tätigkeit bildet die Beratung von Anbietern von Online-Services, Start-ups und Finanzdienstleistern. Herr Indenhuck verfügt über besondere Expertise im Umgang mit agilen Arbeitsmethoden (Scrum, Design Thinking). Regelmäßig bringt er sein Know-How in interdisziplinären Projektgruppen ein. Immer häufiger hat er dabei mit rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Blockchain-Anwendungen zu tun. Dabei interessiert ihn vor allem die zivil- und datenschutzrechtliche Einordnung von Smart Contracts.

Joachim ist an Unternehmer und Tech Enthusiast. Ihn begeistern Wissen, Veränderung und Innovation. Derzeit ist er Gründer und CEO von Jolocom, ein Berliner Startup das dezentralisierte Tools nutzt damit Sie Ihre eigene digitale Identität generieren können, und die Verknüpfung und die Zuordnung von Daten ermöglicht. Daneben ist Joachim ein Connector für Ouishare und Berater für den BlockchainHUB. Auch organisiert er GETDcent und ist aktives Mitglied des Agora Collective in Berlin.

Anfahrt

Haben Sie noch weitere Fragen? Bitte nehmen Sie Kontakt zu unserem Konferenzteam auf – senden Sie dazu bitte ein Email an blockchain@htw-berlin.de